Masters of the Metalverse - Bandcontest - Die letzte Schlacht (feat. Manicore / Buried on a Hillside)

Shownotes

Es war ein langer Marsch - doch jetzt ist das Ziel erreicht! Vor etlichen Monaten haben wir einen Bandcontest gestartet - daraus ist ein Song hervorgegangen und wir sind sehr stolz, diesen jetzt präsentieren zu dürfen. Wie es alles dazu kam, wie Buried on a Hillside und Manicore am Ende gemeinsam den Song geschrieben und mit Christian Herrle produziert und mit Thomas gemastert haben... ihr hört es in dieser Folge DER METALKELLER: Außerdem bekommt ihr exklusive Einblicke, wie so eine Produktion mit all seinen Facetten vonstatten geht. Viel Spaß!

ZUM SONG

Buried on a Hillside Manicore Christian Herrle Soundation Studio

Metal.de

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Transkript anzeigen

00:00:02: Vor

00:00:02: Älionen machten sich vier Bands auf,

00:00:05: um

00:00:05: Masters of the Metalverse zu werden.

00:00:08: In einer epischen Schlacht kämpften sie um die Gunst der älteren.

00:00:13: Nur

00:00:13: einer konnte gewinnen.

00:00:15: Doch die Bands wandten eine List an und sprachen Lass uns unsere Kräfte bündeln Und gemeinsam das Ziel erreichen Anstatt uns zu bekämpfen!

00:00:24: Doch der Weg war beschwerlich.

00:00:26: Zwei schafften es nicht und so kam es dass nur noch jene übrig blieben, die nun das letzte

00:00:33: Kapitel dieser Reise aufschlagen.

00:00:59: Willkommen

00:01:00: im Metalkeller.

00:01:10: Was lange wert?

00:01:11: wird endlich gut.

00:01:12: Wir springen jetzt erstmal zwei Staffeln zurück hier im Metal Keller und sehr kleine Band Contest, bei dem es eine professionelle Produktion mit Metal Producer Christian Herle zu gewinnen gab.

00:01:23: am Ende konnten wir uns damals nicht einigen.

00:01:26: also haben die Bands gesagt hey wir machen jetzt einfach was zusammen einen Song.

00:01:30: und genau das ist jetzt passiert.

00:01:32: und jetzt sind wir alle endlich hier.

00:01:34: ein gemeinsames Lied quasi made in metal Keller.

00:01:36: deswegen hallo in der Runde Christian Herrle Nils von Manicor and Lars von buried on the hillside.

00:01:45: Was ein Marsch hierher.

00:01:46: Das war jetzt wirklich in der komprimierten Form zusammengefasst, wenn ihr lieber Metal-Killerhörerinnen und Hörern wissen wollt was passiert ist.

00:01:53: Ihr müsst ein bisschen nach hinten scrollen und euch die Masters of the Metalverse folgen alle anhören.

00:01:58: da gibt's das ganze nochmal in Lang.

00:02:00: ansonsten bin ich sehr, sehr happy dass wir jetzt an diesem Punkt angekommen sind wo wir heute sind weil ... Der Song!

00:02:07: Ist da?

00:02:07: Er is... quasi fertig, wir sind so in den letzten Zügen und ich habe vieles davon jetzt selbst gar nicht mehr mitbegleitet weil das war jetzt alles Produktionssache Songwriter Sache.

00:02:18: Und da seid ihr natürlich maßgeblich beteiligt.

00:02:20: deswegen lehne ich mich jetzt an dieser Stelle kurz mal zurück und lausche euch wieder.

00:02:24: Weg vom finalen Showende wo wir uns das letzte Mal getroffen haben bis hierhin so verlaufen ist.

00:02:30: Ich übergebe einfach mal das Wort freien die Runde.

00:02:32: wer auch immer sich berufen fühlt zu antworten legt los.

00:02:40: Also ich bin eingestiegen, beziehungsweise genau Chris hier hei in die Runde.

00:02:43: Hei an die Hörer und Hörerin da draußen.

00:02:48: Ich bin eingetiegen letztendlich nach diesen ganzen Vorgesprächen.

00:02:52: In dem Moment als ihr mir die erste Demo rüber geschickt habt das haben wir auch dann in den Calls zusammen gemacht und haben in die Demo Version reingehört, haben geschaut wo wir was optimieren können, haben darüber gesprochen wie man das Ergebnis, was ihr vielleicht im Kopf habt.

00:03:09: Was wir alle so als Visionen im Kopf haben ganz gut erreichen kann.

00:03:13: und dann habt ihr weiter getüftelt und habt aufgenommen mir das Zeug geschickt ich habe es bearbeitet und einen Mix vorbereitet.

00:03:22: Dann haben wir uns nochmal zur nächsten Session getroffen und sind den Mix durchgegangen Und jetzt sind alle Anmerkungen, alle Ideen die wir da besprochen haben hier kumuliert in diesem finalen Mixentwurf den wir jetzt gemeinsam anhören können.

00:03:39: Das ist so mein Part der Geschichte gewesen.

00:03:42: Ihr könnt aber gerne auch noch mal erzählen wieso bei euch diese kreative Entwicklung des Songs von Stadt Niedernis?

00:03:51: Beziehungsweise ich grätschte da schon mal ganz, ganz kurz rein.

00:03:54: Weil auch noch einmal kurzer Sprung zurück.

00:03:55: Wir hatten ja damals schon in der finalen Metal-Keller Show so ein Grundgrößtes Songs gehört.

00:04:02: Die spannende Frage ist was davon ist noch übrig geblieben und was hat es jetzt tatsächlich bis hierher geschafft?

00:04:09: Das Geile ist ja, das ist ja eigentlich... Damals von dem Song ist einfach gar nichts übrig gebildet!

00:04:16: Ich glaube, es war ein komplett anderer Rift.

00:04:18: Es waren andere Traum.

00:04:19: Das ist das einzige, was noch so ein bisschen richtig steht – der Chorus!

00:04:25: Aber der Rest wurde einmal komplett ausgetauscht und ich glaube jetzt am Ende auch wesentlich fetter gemacht.

00:04:33: Ist nicht allein meine Schuld?

00:04:34: Ist nicht dass der böse Producer irgendwie gesagt hat, nee, da geht überhaupt

00:04:37: nicht?!

00:04:38: Ja, das gehört ja auch irgendwo zum Kreativprozess.

00:04:40: dazu also die erste Songidee komplett vorwürfen, irgendwo festgesteckt, nicht mehr weitergekommen Und dann reicht eigentlich eine zündende Idee, wo jeder drauf aufspringt und die kam dann.

00:04:52: Ich glaube wir haben jetzt was ganz Geiles draus gemacht.

00:04:56: Also ich bin sehr zufrieden damit.

00:04:58: Die Jungs von Barrett auch, die finden es ziemlich stabil.

00:05:01: Da hat sich die Arbeit jetzt doch gelohnt, die lange.

00:05:05: Wenn wir gerade so die Möglichkeit haben, mal ein bisschen Insights zu bekommen.

00:05:08: Es gibt ja immer häufig solche Situationen oder solche Kollaboration zwischen Bands, zwischen Musikern – jetzt haben wir es hier direkt einem Beispiel – Manicor und Buried on the Hillside.

00:05:18: Wie seiten ihr grundlegend in der Kommunikation oder auch beim Songwriting vorgegangen?

00:05:24: Wie habt ihr euch da abgesprochen?

00:05:26: Ich mein klein natürlich in heutigen Zeiten, da schickt man sich das schnell hin und her.

00:05:30: aber wie hat sich das dann irgendwie am Ende gefunden?

00:05:32: dass man sich da sozusagen gerauft hat?

00:05:34: Was

00:05:34: eigentlich mit Barry zu arbeiten war eigentlich relativ easy hat den Song reingestellt.

00:05:39: Ich habe die Tabs geschickt, ich glaube der Lars hat dann noch so ein bisschen was angepasst und ich glaube auch dein Schlag euer Schlagzeuger hat auch nochmal ein bisschen drüber geguckt und hat die Drums noch ein bisschen angepasste Und am Ende war das Ding eigentlich relativ esig.

00:05:52: wir haben die Gitarren eingespielt, Lars hat seine Shouts drauf geknüppelt Mein Gesang in Anführungszeichen auch mal mit drauf gemacht und ein bisschen meine Screams unterstützen auch ein bisschen mit.

00:06:05: Also so würde ich mir eine Kooperation auf jeden Fall immer wünschen, wenn es so einfach gehen würde.

00:06:09: Das war echt super, super easy!

00:06:11: Kann ich unterstreichen?

00:06:13: Auch aus meiner Warte war die erste Kollaboration mit einer Band.

00:06:17: Und doch also dieser... Ich sage das bei diesem zweiten Entwurf nachdem wir den ersten verworfen haben.

00:06:24: da war's dann geglitten Da war es deutlich einfacher, weil einfach ja die Idee vielleicht grundlegend besser war.

00:06:31: Besser gepasst hat auf die Stile aber wie gesagt ist für zur Findungsphase und hat dann doch schlussendlich ein ganz gutes Produkt hervorgebracht.

00:06:39: Jetzt ist natürlich diese spannende Geschichte, dass ihr professionellen Produzenten nämlich Christian mit an der Seite hattet.

00:06:46: Wie wichtig war das jetzt für euch?

00:06:48: oder wie anders hat sich das jetzt vor euch noch dargestellt?

00:06:52: Jemanden begleitend an der seite zu haben, der da nochmal anders auf dieses Song Ideen und den Entstehungsprozess einwirkt.

00:07:01: Also was mir persönlich immer gut gefällt einem guten Produzentin um das mal hier hervorzuheben Man hat ja immer so mit dem Song eine Idee.

00:07:12: Am Anfang steht das alles erst mal auf dem Papier und man hat so eine Idee im Kopf, wie soll es am Ende alles klingen?

00:07:18: Und wenn man da jetzt selbst nicht so hunderttausend Prozent versiert ist diesen Sound irgendwie in den Mix reinzubringen.

00:07:27: Das ist immer diese große Herausforderung.

00:07:29: du hast ne Melodie und ein Sound und eine Idee Und wie kriegst du diese böde Idee aus dem Kopf in deinen Mixing-Programmen da rein?

00:07:36: Und damit ein Produzenten zusammenzuarbeiten ist natürlich eine mega enorme Hilfe, der einen auch noch so gut dann versteht.

00:07:42: Obwohl man jetzt sogar nicht dieses ganze Fachgesimple sprechen kann und das hat auf jeden Fall sehr, sehr gut geklappt und hat mir sehr gut gefallen!

00:07:52: Kann ich unterstreichen also mit Produzent war es wirklich so... Du hast einfach nochmal einen anderen Blick auf den Song Du selbst als Musiker vielleicht im ersten Moment nicht hören würdest oder sagst, okay eigentlich der Part da ist in sich stimmig.

00:08:06: Da fehlt nichts.

00:08:08: aber Blick von außen fand das Seite nochmal.

00:08:10: jemanden der Erfahrung hat schaut drauf und sagt hey da kann man die Kammer anders beleuchten den kann man anders unterheben und das sind echt coole Sachen dabei.

00:08:20: ausgekommen also ein zwei Parts haben wir noch ein wenig ungemodelt und es einfach gar geworden

00:08:25: Hört man natürlich immer sehr, sehr gerne.

00:08:27: und auch was Nils gesagt hat.

00:08:30: So sehe ich tatsächlich meine Rolle so ein bisschen als Übersetzer von Ideen, von Visionen.

00:08:38: Man redet schiebt sich so Ideen hin und her.

00:08:41: Und ja das muss in dem Moment wo ich die Demos angeliefert kriege entsteht ja auch bei mir etwas im Kopf und einmal das was ich natürlich selber empfinde.

00:08:49: aber ich versuche auch natürlich immer direkt zu fühlen Was will die Band da machen?

00:08:55: Und das hört man dann mit Erfahrung, kriegt man das sehr schnell mit.

00:08:58: Wenn dann irgendwie Synthes und hier die Gitarren und keiner denkt, ah okay alles klar!

00:09:02: Die Band hat jetzt vor, das auf die Art und Weise zu gestalten.

00:09:08: Das macht super viel Spaß da diese verhandene Idee aufzugreifen weiterzuentwickeln mit den Musikern im back and forth einfach drüber zu reden, was so die künstlerische Idee ist und das dann umzusetzen.

00:09:22: Also das ist ja vor allem das Reden, das ist eine Sache aber das Umsetzen macht dann wirklich viel Spaß.

00:09:27: und dann den Mix zu präsentieren in diesen ersten Sessions und dann irgendwie das breite Grinsen zu sehen.

00:09:33: Das ist immer so die größte Befriedigung!

00:09:35: Und das zweite ist – was Lars gesagt hat – wenn man dann jemandem hat der das auch hört und dem man das Ganze dann präsentiert, hat man aus selber nochmal eine andere Bewertung auf seine eigene Musik.

00:09:47: Allein trafisch und als diese Kontrollinstanz, das macht die Bands automatisch schon, hebt ihr noch mal so ein kleines bisschen höher weil sie eben nicht nur vor sich selbst rechtfertigen müssen.

00:09:56: Okay ist jetzt die Idee gut genug?

00:09:58: oder was meinten jetzt der Produzent dazu?

00:10:00: Was meint denn der Christian jetzt?

00:10:02: Kann ich das abliefern?

00:10:03: Ist es sauber genug eingespielt?

00:10:05: Ist das gut genug aufgenommen?

00:10:08: sich diese Frage zu stellen, bringt einen schon mal auf eine ganz andere Stufe als wenn man irgendwie sagt ah ja passt schon ich mich das jetzt gleich schnell selber zusammen irgendwie.

00:10:17: Dann knüpfe ich da an dem Begriff Kontrollinstanz.

00:10:21: was war für dich als Kontroll-Instanz und die größte Herausforderung bei diesem Projekt?

00:10:28: Sag nichts Falsches!

00:10:30: Ich versuche es mal so allgemein wie möglich zu halten also grundsätzlich weil Jetzt gar nicht so krass viel hier als künstlerischer Produzent mitwirken musste, weil die Jungs haben das einfach so gut gemacht.

00:10:44: Also der Song war vom Songwriting, vom Arrangement her von den Ideen einfach schon so weit fortgeschritten und so gut auf einem hohen Niveau.

00:10:53: Da muss ich jetzt gar nicht künstlisch einschreiten.

00:10:56: Das heißt, ich habe mich dann eher auch auf diese technische Produktion natürlich fokussiert und da geht es darum dass die Voraussetzungen geschaffen sind, um diese Vision denn umzusetzen.

00:11:08: Das heißt wenn ich natürlich irgendwie so ein ganz krasses Staccato-Gitarrengewitter irgendwie mit einer großen Wall of Sound vielleicht noch mit Percussion und mit rhythmischen Zündies kombinieren will dann muss das halt einfach hochpräzise sein Und da immer wieder einen Ort zu haben den Jungs mit denen ich Arbeit Feedback zu geben.

00:11:31: Ey hier passt mal auf ihr müsst ihr nochmal ran.

00:11:32: Wenn wir jetzt hier offene Power Chords im Refrain spielt kann man nochmal vielleicht bei ninety-fünf Prozent, neunzehnt Prozent irgendwie ein Auge zudrücken.

00:11:41: Wenn es aber dann an den solchen Parts geht, dann muss das einfach sauber sein?

00:11:47: Das ist immer so eine Sache und genau so Vocals sind immer wieder interessant gerade jetzt in dem Falle wo einfach zwei Screamer, zwei Screme Vocals irgendwie parallel laufen.

00:11:59: auch da war's aber auch eher easy weil eure beiden Scream Stimmen gut harmonieren Und genau, wenn ich das so sagen darf.

00:12:07: Das kannst du ja dann vielleicht noch rausschneiden, je nachdem wie Nils es findet.

00:12:12: Genau weil du jetzt noch nicht so viel Erfahrung mit Clean Vocals hast muss man natürlich auch gucken, wie man das Ganze so gut produzieren kann dass er trotzdem irgendwie ein gutes Niveau erreicht.

00:12:21: Das heißt nicht, dass ich jetzt aus Schrott irgendwas machen musste sondern... einfach nur, wo ich selber aus meiner Erfahrung gemerkt habe.

00:12:27: Okay das ist vielleicht noch nicht so hundertprozentig die Erfahrungen in diesen Clean Vocals.

00:12:32: was kann man da machen?

00:12:33: Manchmal macht man es mit einem guten Layering Stacking von verschiedenen Vocals oder man arbeitet mit ein bisschen Effekten und interessanterweise ist das aber auch eine Sache... Ich kriege ganz oft auch mal Spuren wo ich merke oder als jetzt vielleicht die Clean Gitarre oder hier die Leadgitarre nicht so perfekt und ich merk dann auch sehr schnell okay auch an meiner Erfahrung als Gitarrist und habe viele Jahre lang auch als Gitarrenlehrer gearbeitet.

00:12:59: Ob der Gitarrista in der Lage ist, das jetzt besser hinzukriegen?

00:13:02: Und manchmal weiß ich dann okay, besser wird es wahrscheinlich nicht.

00:13:05: aber manchmal sind das die interessanten Sachen weil dann fängt man an sich kreative Lösungen zu überlegen nicht nur um das irgendwie zu verstecken sondern wie kann man das trotzdem irgendwie so mit in den Zornen die Produktion einbauen dass es geil klingt und da kommen manchmal viel viel coolere Sachen raus als wenn der Musiker von Anfang an was Perfektes geliefert hätte und man dann einfach das Gitarren-Solo normal hat laufen lassen.

00:13:28: Und so hat man irgendwie ein paar Effekte eingebaut, auf einmal dient es aber dem Song noch viel krasser.

00:13:35: Das soll jetzt nicht heißen an alle da draußen zuhören dass man jetzt irgendwie sloppy arbeiten soll sondern dass manchmal so ein zwei Elemente im Lied durchaus vertragen können die vielleicht nicht ganz perfekt sind weil daraus dann irgendetwas neues kreatives entsteht.

00:13:48: Ich glaube mich zu erinnern, dass es in diesem Song auch so ein Part irgendwo gibt an dem ihr sehr lange rumgedockt hat.

00:13:57: Ist das richtig?

00:13:58: Ich weiß das auch nicht.

00:13:59: Der

00:14:00: Lehrakord gewesen sein, wo ein bisschen Out-of-the-Tune war und wo man dann mit Effekt unterlegt hatte...

00:14:07: Das war's!

00:14:07: Genau das war es ja richtig.

00:14:10: Also das sind dann so Beispiele, wo man es dann glaube ich ganz gut hört.

00:14:13: Das werden wir vielleicht jetzt auch gleich nochmal an der Stelle konkret aufschlüsseln wenn wir gleich mal durchgehen.

00:14:20: Vielleicht merken wir uns die Stelle weil wir aktiv darüber gesprochen haben.

00:14:23: Eine Sache will ich auch noch ansprechen, weil du hast gerade gesagt deine Erfahrungen als Gitarist, Christian.

00:14:29: Wie hast du natürlich auch so einen kleinen Cameo hier in diesem Stück nochmal untergebracht?

00:14:35: Ja genau das ist wenn man ganz ganz ganz genau hin hört...

00:14:38: Ich hab's gehört!

00:14:40: Im zweiten Prechorus habe ich auch mal wieder meine Gitarre in die Hand genommen und noch eine kleine Melodie weigesteuert.

00:14:47: Es wäre schön wenn der Producer dann auch irgendwie nach so... Genau hat die klassischen Cameo.

00:14:52: Und das freut mich dann immer, wenn ich da noch mal ein bisschen aktiv in einem Song irgendwie mitwirken kann.

00:14:59: Genau.

00:14:59: Es gibt ja noch einen weiteren Cameo aber da müssen wir jetzt nicht weiter drauf eingehen.

00:15:05: Ah doch!

00:15:08: Stichwort Vocalaring.

00:15:09: wie auch ein Mitglied

00:15:11: von

00:15:11: der Werteherr Moderator dieses kleinen Podcasts hat hier seinen Teil beigesteuert Und im Prechorus und Chorros auch noch für die Vocal-Layer und ein paar Vocalharmonies, uns auch seine Stimme geliehen.

00:15:25: Vielen Dank dafür!

00:15:26: Ja sehr, sehr gerne.

00:15:27: ich hoffe es war nicht ganz so katastrophal ist... Ich bin schon lange raus aus dem Sing Business und es hat mir Spaß gemacht.

00:15:32: aber ich habe auch gemerkt wobei Ich brauche mittlerweile sehr, sehr lange bis ich irgendwo da bin wo ich mich halbwegs wohl wieder fühle.

00:15:41: Man verlernt es dann doch wenn man jahrelang nichts mehr so richtig macht.

00:15:45: Ja

00:15:46: gerade bei Gesang ist halt einfach... Wenn ich die Gitarren in die Hand nehme das sind Automatismen, das sind technische Umsetzung meiner Idee wie es klingen soll.

00:15:55: Das ist alles viel einfacher weil gesagt, deswegen immer größten Respekt an alle Sänger und Sängerinnen da draußen einfach das auf den Punkt in so eine Aufnahme zu bringen ist halt echt krass.

00:16:08: Weil wir alle kennen das die schon mal irgendwie aufgenommen haben irgendwie das klassische Red Light Syndrome.

00:16:14: ja man hat vielleicht ein Solo oder man jammed die Strophe mit und es klingt total lebendig, organisch und cool.

00:16:24: Hat aber natürlich noch Fehler weil's nicht irgendwie die finale Aufnahme ist und dann macht man die finale aufnahme Und dann ist sie vielleicht technisch perfekt Aber der Vibe kommt nicht so rüber wie in der Demo-Aufnahme.

00:16:33: Also wie viel Soli ich schon irgendwie improvisiert habe In alten Produktionen und das total geil fand und dann hab' ich mich da hingesetzt und jetzt spiele ich einfach mal richtig ein Und ja, dann ist es alles richtig.

00:16:45: Aber es kommt nicht so auf den Punkt rüber und beim Gesang ist halt einfach noch viel krasser.

00:16:50: Deswegen schafft euch immer Atmosphären in denen ihr singt, in denen diese Aufnahmesituation irgendwie so möglichst weit in den Hintergrund rückt sondern das hier euch einfach.

00:17:00: macht euch mit Beleuchtung ohne Scheiß unterschätzt das nicht In der Aufnahme Situation macht euch eine gute Mutbeleuchtungen dass ich's einfach irgendwie gut anfühlt, dass ihr da in dem Moment wirklich alles aus euch rausholen könnt an Performance und vor allem an Emotionalität.

00:17:15: Weil ihr transportiert als Sängerinnen die komplette Emotionalitäten des ganzen Songs.

00:17:22: Also das ist nochmal ein kleines Play-Doyee.

00:17:25: Ein

00:17:25: wichtiger geiler Punkt!

00:17:26: definitiv sehr, sehr und ich kann das ja auch gerne zugeben.

00:17:30: Ich war ja mit ein Faktor weshalb sich das jetzt so weit nach hinten auch genug rausgezögert hat weil ich keinen Zeitpunkt gefunden habe dass mal in Ruhe für mich auch einzusingen weil ich bin hier dann auch hier nicht an.

00:17:39: dann ist die Familie da und dann ist der da und es keine Ahnung noch dieses und jenes.

00:17:43: und wie du sagst man soll sich eine schöne Atmosphäre schaffen und das versuche ich dann aber wenn du halt einfach so zeitlich und räumlich das einfach gar nicht hinbekommst dann wird's halt einfach schwierig.

00:17:55: ein bisschen zum Delay der ganzen Geschichte im Beigtrag.

00:17:58: Sorry dafür!

00:17:59: Es sei dir großzügig zu verziehen.

00:18:01: So, ein Thema...

00:18:03: Ich wollte nur fragen wie deine Wockelaufnahme-Situation ist.

00:18:06: bei Nils weiß ich es ja ungefähr?

00:18:08: Wie nimmst du auf so wie du da jetzt sitzt oder...?

00:18:10: Nein... Ich schreibe zur Stuhl.

00:18:13: Ich nehme gar nicht selber auf, ich gehe immer zu jemanden, der mich aufnimmt weil ich diese Situation ja diesen, soll ich das sagen, ich brauche Muss mich da voll drauf konzentrieren können.

00:18:27: Kann ich nebenher noch das System bedienen?

00:18:28: Also wenn, wenn ich nur schaute in Anführungsstriche muss ich mich da trotzdem brutal konzentrieren.

00:18:34: und bei dieser Aufnahme tatsächlich war ich sogar krank.

00:18:37: Ich weiß gar nicht ob man es führt aber ich hatte NASA-Nebelhöhle entzündet.

00:18:41: Die Aufnahme war vom Januar glaube ich

00:18:43: zwei Monate.

00:18:43: Also eigentlich klingelsang gewesen was du da präsentiert hast.

00:18:47: Ja normal gesungen komisch.

00:18:51: Ich war da zwei Monate krank, es ging nicht weg und ich konnte aber auch diesen Termin nicht verschieben.

00:18:55: Ich dachte komm geh mal hin und schaute einfach und ich hab's auch ja hier im Mittelkeller schon verschieden anderen Künstlern gehört die auch wirklich krank dann Shows machen bei guturalem Gesang und sagen hey die ziehen sie einfach durch Es geht schon irgendwie.

00:19:14: Ja es ging schon irgendwie, war brutal anstrengend.

00:19:17: Aber das Ergebnis, das war dann trotzdem aus meiner Sicht.

00:19:22: Man hat es nicht gehört.

00:19:24: Wenn man jetzt den AB vergleiche hätte du einmal völlig gesund und einmal so und dann würde man's mit der Lupe vergleichen könnte man vielleicht den Unterschied hören aber ist mir nicht aufgefallen dass ich irgendwie da das Gefühl hatte, da ist irgendwas mit der Performance nicht nicht ausreichend.

00:19:38: also deswegen Kompliment und natürlich Schapo, dass du dich durchgequält hast.

00:19:43: Also tut dir Stimme natürlich nichts gut Geh wohl nicht vor Harzer anstrengend.

00:19:48: Sollte man das nicht tun, ja aber... Ja weiß er.

00:19:52: Er tut sich es trotzdem an.

00:19:54: Das

00:19:55: ist der Spirit!

00:19:56: Eine kleine Kurve will ich jetzt noch schlagen, bevor wir dann tatsächlich zum Song darüber wechseln.

00:20:01: Weil heutzutage – wir wissen es alle – kein Song ohne Video.

00:20:05: entsprechend wart ihr letztes Wochenende schon fleißig mit Manicor und Buried on the Hillside irgendwo in einem finsteren Verschlag und habt was aufgenommen!

00:20:16: Also da Christian und ich nicht dabei waren und überhaupt nichts davon wissen, ihr könnt jetzt das Erzählerkistchen aufmachen und die tollsten Geschichten daraus hervor.

00:20:26: Wie war es?

00:20:27: Wo war's, was habt ihr alles gemacht erzählt.

00:20:31: Ja also wir haben eine geile Location so rum hier in Offenbach.

00:20:36: das ist die Kommune-Zwanzigzehn ist ein riesengroßer Proberaum komplex in Ofenbach.

00:20:43: ich weiß nicht, ich habe bestimmt... Lass mich lügen!

00:20:45: Zwanzig bis fünftig Proberäume dort oder sowas.

00:20:48: und es ist ein altes Fabrik Gelände mit tollen alten Industriehallen und da durften wir dann in einer von diesen Hallen das Musikvideo drehen.

00:21:01: Und es war echt ... Es ist halt schön, mit diesen schönen alten Stahlbalken und ... Barry hatte eine richtig geile Beleuchtung- und Nebelmaschine dabei.

00:21:11: Wir hatten unseren eigenen Videografen noch mit dabei den Lars von Reingeguckt Media, falls ich hier Werbung machen darf.

00:21:22: Und Neva waren auf jeden Fall ein sehr schöner Tag auch mal als das erste Mal dass wir die Jungs jetzt auch live kennenlernen durften und es hat uns sehr viel Spaß gemacht nicht nur hier im Mittelkeller oder zwischen Tür und Angeln im Songproducing und Neva hat sich auf jeden fall gelohnt.

00:21:39: Mehr will ich gar nicht vorwegnehmen, weil das Video wird dann mit Song Release rauskommen und... ...dann sollten das alle fleißig an sich anschauen.

00:21:46: Ja für uns war es auch echt wahnsinnig coole Erfahrung.

00:21:50: Wir sind dann dort hingereist.

00:21:53: Zwei Stunden Anfahrt hat alles super geklappt!

00:21:57: Und ja die Jungs mal persönlich kennenzulernen, es war auch echt von Anfang an gute Harmonie gut zusammengearbeitet ein bisschen brutalschnell durchgekommen habe ich empfunden.

00:22:06: also vom Vom ersten Videodreh bei Barry, das war bis in die Nacht hinein fast morgens.

00:22:11: Und hier haben wir es an einem Nachmittag durchgezogen eigentlich mit Aufbau-, Überlegung-Setting.

00:22:17: wo machen wir's?

00:22:17: Wie siehts Licht aus?

00:22:20: und dann natürlich Endloschleife, Szenen für Szene gedreht und erstmal reinkommen wieder in das ganze Prozedere.

00:22:27: Nils hat gesagt Wir hatten da noch Licht und Nebel dabei, mussten das noch irgendwie einsetzen.

00:22:32: Haben dann auch mal zeitweise die Halle zugenäbelt.

00:22:35: Wir mussten da ein bisschen aufpassen, wie ihn rauch meldern.

00:22:38: Und wir hatten einen geilen Mittag.

00:22:41: Hat echt brutal Spaß gemacht und aufs Ergebnis sind wir alle gespannt.

00:22:48: Wir haben schon die eine oder andere Szene vor Ort auf der kleinen Monitor sehen dürfen und ich glaube es wird brutal cool!

00:22:57: Mega geil, klingt auf jeden Fall schon mal super spannend und vor allem nach dem Beginn beziehungsweise dem Fortführen einer schönen Bandfreundschaft.

00:23:04: Und wir hoffen dass da natürlich das weiterhin auch bestehen bleibt und sich das ein oder andere eventuell auch in Zukunft noch einmal bei euch ergeben wird.

00:23:12: Jetzt aber kommen wir zu den wichtigsten Teil des heutigen Aufnahmeprozesses weil wir wollen jetzt natürlich mal so ein bisschen durch den Song springen Mal so ein paar markante Parts anhören.

00:23:23: Vorschlag!

00:23:24: Wir machen es einfach so Während wir hier im Podcast den Song hören, hört ihr das Ding einfach auch mal auf Spotify und Co.

00:23:32: Der Link ist in den Show Notes The Vault.

00:23:34: so heißt die Nummer.

00:23:35: Hört's euch mal ganz unvoreingenommen an?

00:23:38: Und dann wird es umso spannender was gleich besprochen wird.

00:23:41: und wenn wir dann alles besprochen haben, dann hört ihr euch die Nummer einfach nochmal an und schreibt auch gerne wie er dieses vorher nachher wahrgenommen hat.

00:23:49: also Wir skippen kurz nach vorne.

00:23:50: Den Song haben wir an dieser Stelle jetzt schon gehört.

00:23:53: Jetzt bitte auch nicht über den Soundwunden, weil ganz wichtig mein Podcast Gerät hier.

00:23:57: Das boostet alles noch mal massiv nach oben und komprimiert wie ein Weltmeister!

00:24:03: Und das hier ist also nicht der original Sound des Songs.

00:24:07: Ganz ganz wichtig.

00:24:07: Also ihr seid bereit?

00:24:09: Es geht weiter.

00:24:10: Jetzt beim Hören sind mir so drei Stellen irgendwie in den Sinn gekommen, über die man kurz reden könnte?

00:24:14: Genau

00:24:14: ich hätte auch drei Parts nämlich einmal weil wir drüber gesprochen haben.

00:24:18: Was waren diese drei Parten über die wir gequatscht haben?

00:24:19: Einmal diese Vocals, weil vorhin ja du auch explizit gesagt hast, die Screams von Nils und Lastie matchen gut zusammen dass wir das einfach mal im Detail kurz hören wer es wäre!

00:24:32: Das ist ja immer ganz spannend und ganz interessant.

00:24:36: wem gehörten diese Stimmen?

00:24:38: dass wir die ja einmal kurz im Einzelhörn und wie sich dann zusammen anhört, da ein Gitarrenpart als Cameo.

00:24:44: Und noch diese Schlussgeschichte, wo halt so ein bisschen diese Diskussion dann halt war, wo ein bisschen getrickst werden musste in Anführungszeichen.

00:24:52: Das wären diese drei Parts, die ich gerne kurz hervorheben würde.

00:24:56: Okay!

00:24:56: Dann skippen wir mal dorthin.

00:24:58: Christian wurscht sich gerade durch die Sounddatenbank um einen Übergang im Song noch so ein bißchen aufzuwerten.

00:25:05: Was immer so ein bisschen mein Anspruch ist oder meine Methode, dass man gerade... Also es gibt sehr, sehr offensichtliche Pause-Production.

00:25:15: Also jetzt diese Slices bei den Gitarren die man da grade gehört hat, dieser Stattereffekt, das nimmt man natürlich sehr stark wahr.

00:25:23: So diese Impulse halte ich immer ganz gerne so, dass Man sie spürt und merken würde wenn man sie mutet, wenn Sie weg wären.

00:25:29: aber dass man sie nicht offensichtlich als Effekt hört sondern Versucht manche Sachen subtil als Unterstützung und mancher, also wirklich so als Hero als Hero Effekt zu platzieren.

00:25:41: Und genau ich gehe dann immer hier durch ist zu krass ganz gut funktionieren und dann setze ich mir die erst mal in die auch ganz nett.

00:25:59: Dann sitze ich mit ihr erstmal an die richtige stelle trieben so und dann habe Ich dann am Schluss so drei vier Ideen die man da so reinnehmen könnte.

00:26:17: dann probiert man Einfach mal rum.

00:26:19: Jetzt schaue ich mal, nicht dass ich hier andere Effekte die schon drin

00:26:22: habe

00:26:24: bei Einfluss.

00:26:25: Das tue ich nicht.

00:26:28: und dann hören wir mal die Stelle mit einem Effekt.

00:26:41: Genau das ist natürlich jetzt viel zu laut.

00:26:43: Ja aber das war sehr, sehr geil.

00:26:45: Den fand ich

00:26:45: auch mega.

00:26:46: Aber

00:26:47: geht schon in Richtung.

00:26:48: Der hat richtig gepasst.

00:26:49: Muss sich noch ein bisschen tiefe Frequenzen rausnehmen sonst kriegt mein Mastering endlich nur die Krise.

00:26:57: Das werde ich wieder ausgeschimpft, was ich da irgendwie wieder veranstaltet habe.

00:27:02: Denn auch da irgendwie ein kurzer kleiner technischer Exkurs an alle Zuhörerinnen... Alle lauten Effekte fahren natürlich beim Mastering, wo am Schluss einen finaler Limiter bzw.

00:27:16: Kompressor diesen Song wirklich richtig schön zusammenstaucht und dadurch sehr laut macht so einen sehr, sehr lauten Impuls hat.

00:27:24: Dann ist es als würde man gegen den Song einmal volle Kanne dran treten und wenn das zu laut wird, wird die komplette restliche Lautstärke der Songs an dieser Stelle nach unten gedrückt.

00:27:35: Pumpt nennt man das!

00:27:37: Und deswegen muss man dann natürlich mal aufpassen dass man da nicht zu viel Energie reingibt weil eben sonst ja der finale Limiter und Kompressor nicht so stark angefahren werden kann.

00:27:46: also Mal ohne Schon, ne?

00:27:54: Also man hat ihn gar nicht so offensichtlich wahrgenommen als er da war.

00:27:58: Aber in dem Moment wo er aus ist hört man plötzlich ah jetzt fehlt ja doch was ich mache nochmal an und eine kleine kleine Sache dieses Abrunden.

00:28:12: Jetzt gucke ich mal noch etwas mit den anderen hier passiert ob man die noch zusätzlich noch als zweite Schicht hinzufügen kann.

00:28:23: Ist auch nicht schlecht aber ein bisschen laut gewesen.

00:28:30: Und der letzte... Der ist mir zu viel!

00:28:35: Den letzten brauchen wir nicht mehr.

00:28:44: Genau und da wir vorhin drüber geredet haben Ich hoffe, ich darf das so offen hier sagen.

00:28:49: Aber der Song soll ja auch genau diesen Zweck haben.

00:28:52: Verzeiht mir also... Genau in dieser Stelle wo wir diese Starter gesleisten Gitarren hören Das war eine Stelle da war der tiefe offene Powerchord ein bisschen out of tune und den hätte man dann natürlich so nicht lassen können weil man es dann sofort wahrnimmt.

00:29:09: Und das ist ein klassisches Beispiel wenn er sauber gespielt worden wäre hätten wir's wahrscheinlich einfach so gelassen Und so mussten wir uns was einfallen lassen, haben diesen Stutter-Effekt eingebaut und dadurch hat der Song aber noch mehr gewonnen.

00:29:22: Also ich finde das jetzt viel cooler als wenn die Gitarre einfach nur gespielt worden.

00:29:28: Kannst du ganz kurz diesen Stutter-Eeffekt einfach mal solo zeigen damit wir alle hören wie das so klingt?

00:29:35: Wenn es einfach mal so extrahiert ist!

00:29:37: Ich meine wir verstehen jetzt was Du meinst aber dass wir's einfach mal am Beispiel hören.

00:29:41: Ja, ich kann sogar mal zeigen wie es klang ohne diesen Stutter Effekt.

00:29:44: Ich mache aber erstmal einfach den Effekt so und was noch zusätzlich läuft.

00:29:51: zu diesem Stutter-Effekt ist da noch ein EQ Filter, das heißt dass dann die Tiefen und die hohen Frequenzen erst mal raus gefiltert werden um so ein bisschen diesen alten Radio Effekt reinzukriegen der dann auch durch Automation sich bewegt also während dieses kurzen Taktes der wirklich nicht lang ist auch nochmal den Frequenzbereich verschiebt.

00:30:13: Also sehr dynamisch es Genau, ich kann ja mal kurz zeigen wie das ohne diesen Stutter-Effekt gehen würde.

00:30:18: Ich möchte

00:30:19: kurz noch beschreiben was wir jetzt hier gerade sehen und was ihr jetzt nur hört.

00:30:23: Das ist alles von Hand geschnitten.

00:30:24: also dieses ganze Stuttern... Das war ein einzelne kleine Fitzelchen die auf dem Bildschirm zu sehen waren und die dann halt klanglich eben genauso das ergeben, was wir hier sehen.

00:30:36: So jetzt das ganze... Also es gibt

00:30:37: ja eine ganz gute Plugins die sowas machen aber ich brauche da immer maximale Kontrolle.

00:30:42: Ich will da auch etwas künstlerisches, was ich im Kopf habe Was ist mit den Bands?

00:30:46: Das haben wir ja auch sehr zusammen gemacht irgendwie so was was man sich überlegt okay was ist ein guter Flow an der Stelle Da hab' ich immer ganz gerne Kontrolle und es geht mittlerweile.

00:30:54: wenn man das einfach so oft macht wie ich dann geht das auch einfach ganz schnell von der Hand So klangt das übrigens ohne Ja, und jetzt hört man auch das was der Filter da nämlich macht von dem ich gerade gesprochen habe.

00:31:09: Und wir können ja mal schauen auch wie das klingen würde wenn wir es ausmachen.

00:31:17: Das war die Stelle vorher.

00:31:19: Da hört man dass ist ein bisschen out of tune.

00:31:24: Der Filter alleine bringt schon ein bisschen etwas.

00:31:29: Ein bisschen ab davon dass da die Gitarre etwas unsauber isst.

00:31:33: Jetzt machen wir den Stotter Effekt wieder rein Und um es noch zu finalisieren, wir lassen mal den Filter weg und machen mal nur den Stotter Effekt.

00:31:49: Das klingt auch ganz nett.

00:31:50: aber erst durch diese Filterfahrt bekommt das Ding dann im Gesamtkontext zusammen mit dem Schrei der dann ebenfalls wenn jetzt hier schon mal transparent die Stelle auseinander nehmen einmal der Scream wurde mit sehr viel Hall hinterlegt gerendert, und dann einmal umgedreht.

00:32:17: Das heißt...

00:32:22: Ist das diese satanische Botschaft?

00:32:24: Das sind die satanischen Botschaften!

00:32:26: Einmal rückwärts abgespielt.

00:32:27: Genau.

00:32:33: Und dazu laufen hier noch ein zusätzlicher Sphere und eben die Dinge, die wir gerade noch kurzfristig eingebaut haben.

00:32:47: Da ist es diese Stelle und dadurch werden So beiden Parts einfach sehr, sehr schön miteinander kombiniert.

00:33:06: Das

00:33:06: ist ja eigentlich auch... also bevor ich mit Bands in Studios gegangen bin war so die Vorstellung eine Band steht da in diesem Studio Raum spielt was ein und dann hat man die Instrumente und vier Spuren und alles ist gut.

00:33:18: aber wenn man das wirklich mal im Detail sieht was da an Ideen und Herzbluder drin steckt Und auch Aufwand Ja Dann muss man sich mal überlegen okay KI-Music Die kopiert irgendwas was schon da war Hat das Thema.

00:33:33: Man schafft ja eigentlich hier mit so was auch irgendwo etwas Neues,

00:33:37: vielleicht nicht

00:33:38: direkt in diesem Beispiel aber es ist so dieser kreative Prozess wo man sich einfach brutal austoben kann und das gehört für mich persönlich schon damit dazu wirklich was Neues zu machen ausletzte wirklich hundertzehn Prozent aus einem Song rauszuholen.

00:33:53: ich finde diese eine Part der hat das ganze Ding noch mal so aufgewertet werden dass er viel darüber diskutiert und je öfter ich's höre desto geiler finde ich sie eigentlich.

00:34:00: also Ich bin richtig begeistert wirklich.

00:34:04: Das

00:34:04: freut mich sehr.

00:34:05: und dann hört man zweieinhalb Minuten vorher, arbeitet man genau auf diesen Partnern schon zu, wenn man das Lied dann hört und freut sich schon drauf wie ein kleines Kind.

00:34:11: Das ist immer sehr schön!

00:34:13: Und es ist jetzt so ein Ding da achten jetzt, wenn gleich alle das Lies-Sichtnummer von vorne bis hinten anhören, dann explizit darauf auf genau diese Stelle.

00:34:23: Genau, das sind so die... Das sind so die schönen, die schöne Dinge.

00:34:27: Und zum nächsten schönen Ding.

00:34:28: springen wir jetzt zu den Vocals!

00:34:31: Wir haben vorhin im Talk schon drüber gesprochen nämlich die Vocals von Nils und von Lars wie die beide... Ja, aber wir bleiben jetzt bei den harten Wolkes.

00:34:41: Bei denen die gut klingen!

00:34:43: Weil wie gut sie zusammenmetschen.

00:34:46: Christian du hast es explizit auch noch mal betont hast gesagt hey das ist cool weil gerade wenn zwei Screamer zusammen sind dann kann das auch mal so ein bisschen komisch klingen.

00:34:53: bei euch beiden ist es eben nicht so sondern klingt jetzt richtig gut.

00:34:56: Aber was jetzt sagen wir mal wenn wir schon diese Möglichkeit haben hinter die Kulissen zu gucken spannend ist wer ist denn?

00:35:02: Wer klingt wie?

00:35:04: damit wir das... Wenn wir den Song hören wissen Akuma da ist jetzt eher Daniels und Das ist jetzt eher der Lars.

00:35:10: Kannst du da mal so ein bisschen aufschlüsseln?

00:35:12: Ich kann es einfach direkt zeigen, was man sich immer überlegen muss bei diesem ganzen... Bei allen Schichten, die man aufbaut ist immer wer die Führungsrolle oder welches Instrument, welches Element die Fährungsrolle übernimmt und was der Support ist.

00:35:25: In dem Fall in den Strophen steht natürlich Lars im Vordergrund.

00:35:30: deswegen hat er auch seine Stimme da etwas lauter.

00:35:34: aber Nils schiebt es einfach dann durch seinen Support einfach nochmal richtig an.

00:35:38: wir können ja mal die Stelle erstmal noch einmal mit allen Sängern hören.

00:35:53: das wäre jetzt die Stelle.

00:35:55: Ich kann euch ja nochmal die Stimmen alleine zeigen.

00:35:58: In der Schichtung, wie wir sie aufgebaut haben... Also hier ist einmal die komplette Stimmgewalt bei der Sänger mit allen Schichten und Doppelungen.

00:36:18: Der Charakter ist noch voll da, wie ich gesagt habe dass Lars ja die Hauptstimme hier benimmt aber wir machen es nochmal in Nils dazu Ja, etwas größer weiter und das ist mal was ich gemeint habe.

00:36:31: Das hat perfekt supportet die beiden Stimmen haben perfekt gemäht es wird nicht irgendwie unübersichtlich bzw durcheinander und interessanterweise um das auch kurz zu zeigen wie die Schichten aufgebaut sind dass wir die reine allein stehende Spur von Lars weiteren Effekte ausschalten.

00:37:05: Ich freu mich auch immer vor allem, wenn man dann die Kollegen reden hört.

00:37:11: Wenn ich mit denen Dance rede das was sich hier Material manchmal angeliefert krieg wie nasty und wirklich brutal dieses Creams Kling.

00:37:20: Und dann kommen dann so ganz bescheidene, super nette, supersympathische Musiker um die Ecke.

00:37:25: Das habe ich ja glaube ich... Ich weiß nicht ob es in einer der Folgen schon mal gesagt hatte.

00:37:28: Nirgendwo und keinem anderen Musikstil ist die Diskrepanz zwischen der Brutalität der Musik und dem Charakter und dem Gemüt der Musiker soweit auseinander wie im Metal.

00:37:39: Weil es ist was Katatisches.

00:37:42: wir haben Unsere inneren Aggressionen, Energien die raus müssen.

00:37:48: Alles was wir irgendwie verarbeiten wollen an Wut, an Kraft und Energie fließt so in die Musik und das lässt uns... Da gab es ja vor ein paar Jahren auch glaube ich eine große Studie, dass die Metler die glücklichsten Menschen sind

00:37:59: Genau.

00:38:00: Weil wir eben genau diese Musik als Ventil haben und deswegen ist es einfach immer super, super angenehm.

00:38:06: und deswegen gerne an euch beide auch jetzt vor allem hier nochmal das dicke Kompliment.

00:38:10: Absolut.

00:38:10: Das macht meinen Job so schön, einfach das Zusammenarbeiten mit den Musikern und dann hat man so nette Typen und dann kriegt man diese Spuren angeliefert kommt die Doppelung dazu.

00:38:24: Das heißt zusätzlich wird links und rechts noch eine weitere Spur von der gleichen Stimme aufgenommen, dann kommt Nils als mittlere Spur auch noch hinzu und als Dopplung ebenso nochmal.

00:38:44: Also dass wir am Schluss hier wirklich sechs Spuren übereinander laufen haben.

00:38:51: und dann ist man wieder bei dem, was ich vorhin gesagt hatte.

00:38:53: Was so meine Aufgabe ist in dieser technischen Produktion darauf zu achten, dass es halt einfach synchron ist den Bands zu sagen hey das reicht noch nicht da müsst ihr nochmal ran.

00:39:01: oder ich muss noch mal nach editieren weil wenn hier sechs konsonantische Endungen irgendwie nicht synchron on point sind dann wird daraus nämlich ein und dann wird das einfach nur noch matschig, ja?

00:39:14: Das heißt es muss super präzise sein.

00:39:16: Und dann kommt am Schluss das hier dabei raus!

00:39:31: So jetzt waren wir bei den Scream Layers.

00:39:33: Jetzt können wir nochmal in diese Clean Vocals gehen.

00:39:36: Das klingt dann im Kontext mit dem ganzen Song so Genau und da nehmen wir die Vocals mal solieren.

00:39:56: Da sind

00:40:00: man ja verschiedene Harmonien, die verschiedenen Layers.

00:40:04: Die Harmonien sind sogar noch mal in der Tiefe und eine hohe Oktave aufgeteilt.

00:40:09: Je mehr man zurücknimmt, je mehr man rausnimmt desto kleiner wird das Ganze.

00:40:13: also wenn wir diese großen Refresse haben will diese großen Hooks die einfach larger than live klingen funktioniert es einfach über layers.

00:40:20: Wir haben hier eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht plus sechs.

00:40:25: Wenn ich mich nicht erzählt habe sollten das vierzehn Spuren sein die hier parallel laufen.

00:40:31: Und wenn man die dann Stück für Stück weg nimmt

00:40:33: Voices within,

00:40:41: tearing my soul

00:40:57: with

00:41:04: sparing sense!

00:41:15: Gut, da waren wir an dieser Stelle.

00:41:16: nochmal ein kurzes Fast Forward.

00:41:18: Nämlich zu Cameo Nummer zwei Christian der Gitarre.

00:41:22: Das wollen wir uns jetzt auch noch mal im Detail kurz anhören und dann haben wir glaube ich genug Dinge die uns jetzt die Nase lang gemacht haben um dann den Song vollends genießen zu können.

00:41:36: So ja was habe ich gemacht hier an der Stelle?

00:41:40: Ich mach's mal ohne Genau, wenn die Stelle einmal alleine im Lied wäre, da hätte ich jetzt nicht das Bedürfnis gehabt dass da unbedingt was hin muss.

00:41:59: Da wir aber das zweite Mal im Liet haben ist es immer ganz nett, wenn man dann nochmal so einen kleinen neuen Layer irgendwie mit rein nimmt.

00:42:07: und da habe ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und hab hier diese... Interessanterweise, genau gar nicht so das klassische typische Ding was man in der Metalcore Nummer reinbringen würde weil das eher aus diesem bis in meinen ursprünglichen Power Metal-Wurzeln aus den Neunzigern stammt.

00:42:37: Aber irgendwie hat sich das Gefühl, dass es hier ganz gut funktioniert.

00:42:40: und dann noch eine Harmonie... ...und zusammen... mehr ist es eigentlich auch nicht!

00:43:18: Kleine Melodie macht das Ganze ein ganz kleines bisschen voller, ähm, genau.

00:43:23: Wäre aber auch niemanden böse gewesen wenn die Jungs jetzt gesagt hätten nö, ist zu viel des Guten.

00:43:28: Klingt aber geil oder von daher echt super?

00:43:31: Hat er Spaß gemacht.

00:43:43: Mastering Engineer.

00:43:45: Hab ich das jetzt richtig gesagt, Thomas?

00:43:47: Ja, korrekt!

00:43:47: Mastering engineer quasi der nicht geschützte Titel sehr schmoll.

00:43:51: Gut

00:43:52: dann auch herzlich willkommen dir natürlich hier im Metal Keller.

00:43:54: ist schön dass wir uns jetzt auch mal quasi sehndicht live von den Farben zugeschaltet ja aus dem Frankeland.

00:44:02: Man hört das Rollen der Herr ein bisschen bei dir.

00:44:05: Sehr schön und du wirst uns jetzt mal in allerkürze ein bisschen des mastering näher bringen weil es ist für viele gerade so auch die Musikgenre ein bisschen unterwegs sind.

00:44:17: So wie soll ich sagen, ein großes Mysterium.

00:44:21: Jeder kennt mal du brauchst erst das Mixing und dann das Mastering.

00:44:24: aber was passiert eigentlich beim Mastering?

00:44:26: Und warum klingt das danach alles noch besser?

00:44:28: und das wirst du uns jetzt mal in wenigen Minuten quasi anhand eines Beispiels erklären.

00:44:34: Aber grundlegend mal die Frage so in deinen Worten Was ist eigentlich Mastering, was ist deine

00:44:38: Aufgabe?

00:44:40: also Ich will so ganz nicht technisch versuchen zu formulieren.

00:44:46: Ich bin im Endeffekt die letzte Kontrollinstanz zwischen dem Mixing Engineer, der den Mix fertig gemacht hat und ich bin am Endeffek der erste Hörer, der es dann eigentlich noch mal versucht möglichst neutral zu bewerten was vielleicht der Mix noch brauchen könnte um eben bestmöglich auf allen möglichen Anlagen zu funktionieren.

00:45:15: Du bist der Mixer vom Mixer sozusagen?

00:45:17: Ja, im Endeffekt kann man schon so sagen wobei nicht der mixer sondern ich habe ja bei Mastering nur noch den finalen Mix also quasi das Beispiel dass wir später anhören.

00:45:30: Ich bekomme den fertigen Mix Also eine Stereospur nur noch.

00:45:34: Achso!

00:45:35: Das heißt du hast gar nicht diesen Bausatz den wir sonst bei einem Mix haben.

00:45:39: Genau, also der Mixing Engineer... Also wenn die Aufnahme ist fertig dann haben wir ja quasi verschiedene Spuren.

00:45:45: Also Kickdrums, Neodrum-Einzelnen, Vogelspuren, Gitarrenspuren, Bassspuren und die fügt er dem Mixing engineer zusammen und gestaltet dort meistens mit der Band den fertigen Mix.

00:45:58: Und ich als Mastering Engineer bekomme nur noch das was da der letzte Stand war als Stereospur Und ich bin quasi dann nur noch der, im Endeffekt der Feinpolierer am Schluss der Kette.

00:46:13: Der sagt okay, pass auf!

00:46:14: Wo hat denn der Song vielleicht noch frequenztechnische Schwächen?

00:46:19: Wo man sagt ok, ist es in den Bessen vielleicht ein bisschen zu viel oder sind vielleicht da noch ein bisschen so viele Höhen und zu wenig Höhen?

00:46:28: Und vor allem wie überträgt das Ganze eben auch auf alle möglichen Systeme?

00:46:33: Weil wenn man sich mal so vorstellt, wie wird Musik denn konsumiert?

00:46:37: Also wir haben ja eine riesige Bandbreite wo die Musik dann abgespielt wird.

00:46:42: Also sprich es wird am Handy konsumieren Es wird über irgendwelche Kopfhörer konsumierten von Airpods vielleicht auch so größere Studio-Kopfhörern oder eben auch High-Fee Musikanlagen bis hin zu einer riesigen Auto.

00:47:02: Ganz wichtig!

00:47:03: Im Auto, im Auto der typische Car Test bis hin zur riesigem Festivalanlage wird überall Musik gespielt.

00:47:11: und da jetzt ja niemand hergeht und sagt okay Ich optimiere jetzt alles, was ich für das iPhone-Fünften Pro Max sonst wie.

00:47:22: Dass es da möglichst gut klingt versucht mir natürlich eine Klangbalance herzustellen die möglich auf allen Anlagen funktioniert.

00:47:32: Da gibt's natürlich auch drum Das Frequenzspektrum des Songs.

00:47:37: also wir reden ja irgendwie von all wieder widergebbaren Frequenzen.

00:47:42: Natürlich so auszupalancieren, dass es quasi auf der riesigen Festivalanlage super funktioniert aber auch irgendwie auf so mini kleinen iPhone oder so mal Handy laut sprechen.

00:47:56: Genau!

00:47:56: So würde ich das jetzt erstmal grob einordnen.

00:47:59: Klangoptimierung, Feinpolieren.

00:48:02: Kein Remixing.

00:48:03: also sprich ich sage das nicht okay?

00:48:07: Die Snare muss jetzt irgendwie... Ich schieb die Snarer noch drei dB lauter oder keine Ahnung was.

00:48:11: Oder ich bin Gitarist und mache die Gitarren aber lauter.

00:48:14: Da gibt es natürlich schon Mittel- und Wege um verschiedene Sachen herauszuarbeiten.

00:48:20: über so mal Frequenzanhebungen.

00:48:22: wenn man sagt die Stimme zum Beispiel Die Brillanz der Stimme findet in einem gewissen Frequenzspektrum statt.

00:48:32: Dann kann man natürlich hier etwas rein drehen, dann kommt die natürlich auch so gefühlt ein bisschen nach vorne zum Höherreichen.

00:48:38: Aber schon mal vielen Dank.

00:48:39: Also das sehr bildlich auch erklärt gerade, dass eben gerade anhand dieses Beispiels das Musier untert und auf allen Anlagen und auf alle Abhörmöglichkeiten gleich gut klingen.

00:48:50: Und jetzt sind wir natürlich sehr gespannt anhand des Beispiels von The Void unseren Song um den es ja eigentlich geht Denn wir jetzt ja auch gerade aktiv hier im Metal Calendar in dieser Show oder in dieser Folge uns schon angehört haben.

00:49:02: Jetzt sind wir gespannt was du am Ende da noch rausholst.

00:49:06: Genau, also mal kurz.

00:49:08: Ich bin natürlich immer sehr dankbar wenn ich so Mixing Engineers wie der lieben Chris am Start habe die natürlich ihr Handwerk Best Dance verstehen und die mir schon mal einen sehr ausgewogenen Mix liefern.

00:49:20: Sprich, es ist schon mal alles an Ort und Stelle.

00:49:23: Es ist nichts zu laut, zu leise... Und genau da setze ich eigentlich am liebsten an wo ich sage der Mix ist schon, sagen wir mal, neunzig Prozent dort!

00:49:31: Und was kann ich dem Song jetzt noch mitgeben um den quasi nochmal Emotionen oder noch ein bisschen mehr Emotion rauszukitzeln aus der ganzen Nummer?

00:49:40: Ich würde das mal kurz einen Teil des Songs mal abspielen und dann mal auf das Master um.

00:49:47: Schwenken, also quasi wir hören jetzt den Mix am Anfang und dann schalte ich mal auf das Master.

00:49:53: Hier we go!

00:50:02: Das Master dagegen.

00:50:14: Du hast auch einen kleinen Unterschied gehört?

00:50:15: Es ist definitiv satter.

00:50:17: Da ist nochmal ein bisschen mehr Wumms hinten dran.

00:50:20: aber gleichzeitig habe ich in Eindruck sind die Höhen auch immer so ein kleines bisschen brillanter geworden ne?

00:50:25: Genau Das ist jetzt quasi so der instrumentale Teil des Ganzen, wenn wir vielleicht gleich nochmal in eine Sektion mal kurz reinspitzen wollen wo es um das Thema Vocals vor allem geht.

00:50:36: Meine Aufgabe bzw was ich mir so gedacht habe mit der Song könnte eigentlich noch ein bisschen mehr into your face sein und eigentlich noch eine Nuance aufgeräumt.

00:50:50: Wie bekomme ich die einzelnen Instrumente noch ein bissel mehr voneinander separiert?

00:50:56: Also sprich, welche Frequenzen überlappen sich vielleicht in manchen Instrumenten so ein bisschen?

00:51:02: So typisch so Gitarren gegen Vocals.

00:51:06: Zum Beispiel auch die Transienten von der Snaredrum.

00:51:09: Ja.

00:51:09: Und ich sage okay wie kann ich mit kleinen Boosts vielleicht im Frequenzspektrum oder Cuts also quasi wo ich irgendwo Frequensen rausnehmen dort Erklang Balance herstellen wo sich diese Verschiedene Instrumente gar nicht mehr so extrem überschneiden.

00:51:27: So wie immer.

00:51:28: kurz hier noch eine schöne Stelle raus, wo wir noch ein bisschen herrlichen Engelsgleichen gesang haben.

00:51:51: Genau, das habe ich immer mal so ein bisschen in den Hergestalten.

00:51:53: Ich denke den Sprung hört man trotzdem so ein bissel.

00:51:55: Ja, auf jeden Fall!

00:51:55: Ich

00:51:56: habe es versucht auch für die Zuhörer auch fair zu gestalten weil da meistens man sagt ja das wird ja alles nur lauter... Ich hab's wirklich schon gut angeglichen Damit man mal sagt, dass der Sprung an sich gar nicht so hoch ist.

00:52:13: Weil der Mensch ist leider immer drauf erpicht, lauter ist immer besser.

00:52:18: Also sprich ich habe es versucht so möglichst nah beieinander zu halten alles.

00:52:24: aber trotzdem finde ich merkt mir das alles ein bisschen aufgeräumter daherkommt, dass die einzelnen Instrumente klarer wahrnehmbar sind und eben einfach auch näher beim Zuhören sind.

00:52:37: Das ist auch so ein bisschen der Punkt, den ich vielleicht vorher noch gar nicht so angesprochen habe.

00:52:41: Ich versuche im Endeffekt maximal die Emotion des Songs auch irgendwo zu kanalisieren und auch so etwas rauszuarbeiten wenn ich sage okay das quasi so der Refrain wenn dann alles richtig in die vollen geht auch wirklich so.

00:52:56: daher kommt dass es nochmal so richtigen ja nochmal einen leichten Schub gibt und alles da ist dass er das die Emotionen eben auch beim Zuhörer ankommt.

00:53:14: Ja, klar.

00:53:15: Da ist natürlich in der Brillanz gerade eine ganz andere Sache plötzlich dann da.

00:53:21: Genau also alles würde so ein bisschen, wie du sagst brillanter aber ohne auch irgendwie zu aufgeregt die Herze kommen.

00:53:29: Die Gitarren jeder Anschlag ist da klar definiert da die Räumlichkeit wird auch so ein bissel hervorkoben.

00:53:35: Also sprich auch was so in den Nau-Mikrofonen da so passiert das kommt alles so ein bisserl nach vorne es ist alles ein bisschen präsenter auch die ganzen Effekte stehen halt einfach so ein bisschen fundamentale, konsistente da.

00:53:48: Mega spannend Thomas!

00:53:50: Vielen vielen Dank.

00:53:50: das hat jetzt erstmal wieder einen ganz ganz anderen Einblick in das ganze gegeben weil wie gesagt für viele Mastering ja schon mal gehört.

00:53:57: aber was passiert da eigentlich?

00:53:59: Du hast es ganz toll eingangs erklärt und jetzt haben wir's auch noch einmal direkt am Beispiel gehört.

00:54:02: also vielen vielen dank und dann wünsche ich dir weiterhin frohes Mastern.

00:54:07: du machst jetzt heimlich schnell leise machst du trotzdem noch ein bisschen

00:54:09: lauter oder?

00:54:10: Bisschen

00:54:13: So, ich glaube wir haben jetzt hier ein paar richtig tolle Einblicke mal bekommen wie so eine Produktion funktioniert.

00:54:18: Dass da viel viel noch viel mehr drin steckt als wir am Ende vielleicht so wahrnehmen.

00:54:24: aber jetzt haben wir genau diesen konkreten Blick einfach mal draufbekommen und können jetzt den Song in allen Zügen und allen Leveln genießen die wir jetzt nochmal neu kennengelernt haben.

00:54:33: also vielen vielen Dank lieber Christian!

00:54:34: Vielen dank Nils!

00:54:35: Vielen Dank Lars für euch für diese ganzen Einblicken die wir heute bekommen haben.

00:54:41: Sehr, sehr

00:54:41: gerne!

00:54:43: Kann ich mich nur anschließen?

00:54:44: Macht viel Spaß hat mir sehr viel Spaß gemacht die Zusammenarbeit mit euch und ich hoffe dass ihr da draußen den ein oder anderen irgendwie neuen Gedanken anstoß einen Blick was auch immer bekommen habt was es bedeutet ein Song von Scratch zu produzieren und ja ich freue mich wenn ihr bei Spotify bei den Jungs vorbei schaut Den Song fleißig rauf und unterhört.

00:55:12: Ja, mir hat es auch mega viel Spaß gemacht einfach mit euch zusammenzuarbeiten.

00:55:16: So ein kreativ Prozess und das ganze mal so aufzeigen zu können.

00:55:22: Echt eine tolle Nummer!

00:55:22: Und ja ich war auf das End-End-Produkt samt Video, dass das Kind dann geboren zu sehen.

00:55:29: da freue ich mich auch wirklich darauf.

00:55:30: Da bin ich auch sehr gespannt.

00:55:32: Das kann ich auch noch anschließen.

00:55:33: also auf jeden Fall Famous Last Words auch an Autie.

00:55:37: Auf jeden Fall vielen, vielen Dank dass wir das jetzt noch einen Abschluss bringen durften und dass du uns Newcomer Bands diese Chance ermöglicht hast.

00:55:45: es hat natürlich doch ein Riesenvertrauensvorschuss den du uns da gegeben hast weil im Endeffekt sind wir Menschen wie wir kannten uns vorhin nicht und du hast uns diese Möglichkeit geben dass wir hier diesen Song zusammen machen dürfen.

00:55:59: und vielen Vielen Dank für deinen Vertrauen.

00:56:04: Vielen,

00:56:05: vielen Dank auch von mir.

00:56:07: Ein bisschen Bibli in den Augen.

00:56:08: Das war

00:56:10: ein sehr schöne Wort.

00:56:10: Da habe ich nicht vorhin gesagt die Metal-Jungs... Entschuldigung hier an alle Mädels und Frauen.

00:56:18: Wir sitzen hier gerade mit den Jungs zusammen.

00:56:21: Ein einfach netter Menschen!

00:56:22: Und ihr könnt beweisen

00:56:23: wie nett

00:56:24: ihr seid?

00:56:25: Hört euch den Song jetzt mit den Background-Infos nochmal in Ruhe an entdeckt die vielen kleinen Details und vergesst auch

00:56:32: nicht den

00:56:32: Bands zu folgen, zu liken und zu

00:56:34: kommentieren.

00:56:35: Barried on a Hillside

00:56:36: und

00:56:37: Moneycore!

00:56:38: Und wenn ihr als Band mit Christian in Kontakt kommen wollt weil er sagt ey der Typ macht einen geilen Sound im Klammern ja macht er!

00:56:43: Christian

00:56:44: Halle

00:56:44: alle Links findet ihr wie immer in den Show-Notes und der Metalkeller sagt natürlich auch Danke fürs Zuhören und bis ganz bald.

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